Mandarinenten

Gehege der Mandarinenten

Mandarinente (Aix galericulata)
Familie Entenvögel (Anatidae)


Das Männchen der Mandarinente ist unverkennbar bunt und zudem durch seine segelartig verbreiterten orangefarbenen Schirmfedern unverwechselbar. Das Weibchen ist unauffällig graubraun gefärbt. Durch den weißen Augenring kann man es aber nur mit dem sehr ähnlichen Brautenten-Weibchen verwechseln, das aber ein wenig dunkler ist.
Mandarinenten sitzen gern auf Ästen, die aus dem Wasser ragen oder auf Steinen. Sie sind wendige und schnelle Flieger. Als Höhlenbrüter brüten sie gern in ausge-faulten Baumstubben; man findet sie aber auch in höher gelegenen Baumhöhlen. Bei uns kann man brütende Mandarinenten sowohl in Schwarzspechthöhlen mitten im Wald als auch in für Schleiereulen aufgehängten Nistkästen in Gebäuden antreffen. Nach dem Schlüpfen springen die jungen Enten ohne Zögern auch aus hochge-legenen Schwarzspechthöhlen herunter, ohne sich dabei zu verletzen und suchen das nächste Gewässer auf. Sie sind von Anfang an sehr rege und tauchen bei Gefahr oder verstecken sich in den Uferpflanzen. Die Brutzeit ist im Juni und Juli. Das Weibchen bebrütet die 9-12 Eier meistens etwa 28 Tage lang und sitzt während dieser Zeit sehr fest auf dem Nest, ohne sich stören zu lassen. So blieben sogar schon Enten auf den Eiern sitzen, als ihr Brutbaum gefällt wurde.
Mandarinenten stammen aus Ostasien. In Japan leben sie teils wild, teils zahm als Ziervögel. Mittlerweile sind sie in ihrem Ursprungsgebiet überall vom Aussterben bedroht. Auch bei uns ist die Mandarinente ein beliebter Parkvogel, der an vielen Orten zu verwildern beginnt. So gehören Mandarinenten in England schon zum Inventar der heimischen Vogelwelt.
Mandarinenten ernähren sich sowohl von pflanzlicher als auch von tierischer Kost.

Hier ist noch mal ein Bild der Mandarinenten. Im Hintergrund links sieht man einen Vorwerkhahn und direkt bei den Enten ein Zwerg Rhodeländerhahn als sogenannte Seniteltiere

Die Bezeichnung “Sentineltiere” steht für Tiere die als Indikator nach der neuen Aufstellungsverordnung von Minister  Horst Seehofer den Enten und Gänsen im Freilauf beigestellt werden müssen.

Laut Experten verenden Enten und Gänse an dem Vogelvirus später als Hühner. Wenn also die Hühner tot umfallen, können die Enten und Gänse früher gekeult werden. Denn ich glaube nicht, dass man das Untersuchungsergebnis abwartet.Denn dies ist ja auch nicht in Süddeutschland geschehen, wo 6 Enten tot im Stall lagen. Dort wurden auch sofort gekeult ohne das Untersuchungsergebnis abzuwarten. Im Nachhinein stellte sich bei der Untersuchung raus, dass die Enten wahrscheinlich zu kalt geworden sind.

Wir können von Glück reden, dass Seehofer kein Gesundheitsminister ist!

Diese beiden Mandarinenten haben sich gesucht und gefunden. Bei dieser Paarung kommen in der Regel wildfarbene Nachkommen heraus. Ein Erpel in weiss wäre so gut wie ein Lottogewinn.

Mandarinenten mit Nachwuchs

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